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Zwei Welten

Wusstest Du, dass wir ständig in zwei sehr unter-schiedlichen Welten leben?

Da gibt es einerseits die äußere Welt mit allen Situationen und Umständen die Du erlebst und andererseits gibt es die innere Welt – mit Deinen Gedanken und dem Bewusstsein.

Was ist damit gemeint?

Beispiel: Du bist gerade in Deiner Arbeit (äußere Welt) und hörst Deinem Vorgesetzten aufmerksam zu, was es heute zu tun gibt (innere Welt). Wenn das, was Dein Vorgesetzter sagt „langweilig“ oder „mehr desselben“ ist, bleibst Du zwar im Raum anwesend (äußere Welt), aber Deine Gedanken sind irgendwo….

  • Du überlegst vielleicht was Du heute Abend noch unternehmen wirst, oder Du denkst darüber nach, was Dir Dein Mann, Deine Frau heute Morgen erzählt hat, bevor Du das Haus verlassen hast… Du befindest Dich an einem komplett anderen Ort, zumindest was Deine innere Welt anbelangt. Du bist in Deine innere Welt versunken 🙂
  • Und so geht das den ganzen Tag, in verschiedenen Situationen.
Ständig reagieren wir auf äußeren Einflüsse und Ereignisse.

Was? Wir bestimmen nicht, wie unser Leben aussehen soll?

Leider nein, außer wir steuern unsere innere Welt mit den gewünschten Gedanken in die richtige Richtung – das was wir erleben wollen. Das kann doch nicht sein, oder?

Nehmen wir mal an, du hast ein Vorstellungsgespräch. Durch die Fragen, die Dir gestellt werden, bist du etwas verunsichert…. Deine innere Welt – also deine Gedanken – reagieren auf das, was in der äußeren Welt passiert.

Dir kommt in den Sinn:

  • „Was ist, wenn ich das nicht beantworten kann? – Die stellen mich dann bestimmt nicht ein.“
  • „Was ist, wenn die mit anderen Computer Programmen arbeiten – plötzlich fühlst Du Dich immer mehr verunsichert.“ „Da sind bestimmt noch viele andere die diesen Job haben wollen – da stehe ich ganz bestimmt an der letzten Stelle.“ „Da bin ich nicht gut genug ausgebildet
… die wollen sicher jemanden mit mehr Erfahrung / jemand jüngeren /älteren.“
  • Das Resultat daraus ist – es nimmt uns die ganze Kraft und Energie, weil wir durch unsere ständigen Gedanken das Ergebnis beeinflussen.

„Habe es ja gewusst, dass es nicht funktioniert. Keiner in unserer Familie hat das jemals geschafft.
 Ich bin einfach nicht selbstbewusst genug. Ich kann das nicht.“

Doch woher bekommen wir die Kraft, um etwas zu verändern?

Wenn wir beginnen zu verstehen, dass wir uns nicht durch die jetzigen äußeren Umstände und Situationen limitieren lassen müssen. Denn wir haben jederzeit die Wahl – neue Gedanken zu denken!!!

Warum sind neue, aufbauende Gedanken so wichtig?

Weil wir einerseits von außen durch unsere Umwelt, unser Umfeld, die Medien, TV, etc. negativ beeinflusst werden und andererseits in uns jede Menge an sinnlosen Gedanken wie Sorgen, Zweifel, Ängste, Kummer, Zorn, Hilflosigkeit,…. herumschwirren.
 Diese Gedanken sind wie ein Filter, durch den wir unsere Welt erleben und erfahren – unsere persönliche sogenannte Wirklichkeit.

Innere Welt 

 

Und wenn wir unser Bewusstsein mit einem Garten vergleichen, dann ist eine der sinnvollsten und wichtigsten Aufgaben – das Unkraut in unserer inneren Welt zu jäten – die negativen Einflüsse so gering wie möglich zu halten.

Jaja, wir wissen, dass man nicht allem Negativen entkommen kann, aber wenn man regelmäßig jätet, hält es sich in Grenzen. So wie das Unkraut im Garten. Das Spannende ist, dass es für unseren Geist keinen Unterschied macht, ob die Gedanken destruktiv oder konstruktiv sind – ABER für uns, für unser Leben, für unsere Ziele, für das was wir tun und erleben wollen, macht es den entscheidenden Unterschied.

Jeder von uns hat das schon erlebt und wir wissen, dass wir das, worauf wir uns konzentrieren, wie ein Magnet anziehen. Die Frage ist also, sind wir mit unseren jetzigen Ergebnissen zufrieden? Und wenn nicht – Was können wir tun, um die negativen Einflüsse und Gedanken zu minimieren?

Hier sind 3 Techniken dazu:

1. Gedanken-Stopp:

Sobald wir den Gedanken wahrnehmen sagen wir: „STOP – jetzt nicht!“

2. Beobachten und Etikettieren

Negatives hat nur dann eine Auswirkung, wenn wir darauf reagieren.
 Wenn wir nicht darauf reagieren, hat es keine Kraft!
 In dieser Situation einfach zu sich selbst einige Male sagen: „Das ist nur ein negativer Gedanke, das ist nur ein negativer Gedanke….“

3. Mit dem genauen Gegenteil kontern

Beispiele:
 „Ich kann meinen Job nicht ausstehen.“ – „Ich schätze meinen Job.“ „Ich bekomme einfach nichts auf die Reihe.“ – „Alles was ich beginne wird ein Erfolg.“ „Ich bin finanziell immer unter Druck.“ – „Ich stehe finanziell auf sicheren Beinen.“ „Ich schaffe es nicht mich zu motivieren.“ – „Es fällt mir leicht motiviert zu bleiben.“„Ich komme beruflich nicht vorwärts.“ – „Ich bin beruflich auf der Überholspur.“

Wenn wir so unseren Garten – unsere innere Welt – kultivieren, wird es immer einfacher auf Kurs zu bleiben. Und wie bei allem was wir bisher in unserem Leben gelernt haben und jetzt automatisiert ist – braucht es Übung, Übung, Übung.

Denn Übung / Training ist der Schlüssel zum Erfolg. Und es werden durch das tägliche Gedankentraining die negativen Einflüsse weniger und die positiven immer mehr. So können wir die innere und äußere Welt in Einklang bringen. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass wir wissen was wir wirklich wollen!

Uns dann dafür – und nur für diese eine Sache – entscheiden und mit Beständigkeit und Beharrlichkeit danach handeln. Dann stehen uns alle Türen offen, um so zu leben, wie wir es uns vorstellen und um Dinge zu erreichen, die uns wichtig sind und mit denen wir auch einen Unterschied im Leben anderer Menschen machen.

Sprichwort: „Den Mutigen gehört die Welt!

Die Frage ist: „Wann fangen wir an – groß, mutig und kühn zu denken – und danach in unserem Leben zu handeln?

Jetzt?
Ja! Denn JETZT ist die beste Zeit dazu.

Martina & Hans Meirhofer

 

„Improve Your Life – Inspire Others“